Konferenz der Initiative „Great Gobi 6“ (GG6)

Diese Initiative zielt darauf ab, die Tiere der Wüste Gobi zu schützen, die Symbole für gesunde Gobi-Ökosysteme. Die GG6-Initiative konzentriert sich auf die folgenden Wildtierarten: Wildkamele, Gobibär, Takhi oder Wildpferd, Khulan oder Wildesel, Saiga-Antilope und Kropfgazelle.

Vom 3. bis 5. November 2021 fand die 5. Konferenz der GG6-Initiative mit Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftlern statt. Während der Konferenz diskutierten die Teilnehmer Fragen der Wasserversorgung für die sechs Gobi-Wildtierarten und die Umsetzung wildtierfreundlicher Infrastrukturstandards.

G. Yondon, eine Wissenschaftlerin der International Takhi Group, und G. Dovchindorj und O. Khurelbaatar, Spezialisten der Great Gobi B SPA Administration, stellten den Teilnehmern ihre Arbeit zum Wildtierschutz vor und tauschten während der Veranstaltung Erfahrungen mit den anderen Teilnehmern aus.

Book Cover Stefan Schomann

Ein Königreich für ein Pferd

Ein Buch über die letzten echten Wildpferde.

Als Stefan Schomann im Tierpark Hellabrunn dem clownesken Blick eines ockerfarbenen Pferds mit Bürstenmähne für immer verfällt, wie soll er da begreifen, eine ausgestorbene Art zu betrachten? In „Auf der Suche nach den wilden Pferden“ erzählt Schomann die bewegte und bewegende Geschichte der Urwildpferde.

Schon vor Jahrzehntausenden inspirierte das Pferd die Menschen zu künstlerischen Schöpfungen. Seine späte Zähmung revolutionierte dann Transport, Handel und Kriegsführung. Für die Wildpferde aber bedeutete sie den Anfang ihres Endes. Der Autor folgt ihren Spuren quer durch die Geschichte und tief hinein in ferne Landschaften. Der Bogen reicht vom Isartal bis in die Gobi und von Lascaux bis Tschernobyl. Herausgekommen ist ein erregendes Buch, das leidenschaftlicher und informierter nicht geschrieben sein könnte.

Das Schicksal der Przewalskipferde zeigt, wie der Mensch die Schöpfung oft genug zugrunde richtet, wie er ihr aber auch Rettung bringen und Zukunft schenken kann. Ihr Überleben gilt heute weltweit als Paradebeispiel für den Artenschutz. Worin aber besteht der Wert einer Art? Macht es einen Unterschied, ob sie fortlebt oder ausstirbt? Ja, resümiert der Autor, es macht einen himmelweiten Unterschied: „Jede Tierart, die verschwindet, hinterlässt eine ungeheure Öde. Gegen diese Ödnis habe ich angeschrieben.“

Stefan Schomann: Auf der Suche nach den wilden Pferden. Galiani Verlag, 460 Seiten, mit Fotos, 25 Euro. Auch als eBook verfügbar.

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„Kinder im Gobi Schutzgebiet“

Lesen Sie die Geschichte über drei Bürder, die im Sommer im Schutzgebiet Great Gobi B etwas über Reptilien und Schlangen lernten. Geschrieben wurde die Geschichte von Yondon G. und Dovchindorj G., die bei einem Wettbewerb der Hanns Seidel Stiftung Mongolei unter dem Motto „Umweltschutz ist jedermanns Verpflichtung“ den dritten Preis gewannen.

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Reptilien in der Gobi B

Jede Art hat eine Rolle in ihrem Ökosystem und trägt zur Gesunderhaltung des Ökosystems bei:

Vor kurzem wurden Reptilienarten der Dzungarischen Gobi im Great Gobi B SPA untersucht.

Das Forschungsteam konzentrierte sich auf die Vielfalt der Reptilien, die Verbreitung und den Standort der Arten.

Am Ende dieser Studie werden alle Reptilienarten registriert und ihr Erhaltungszustand definiert. Dadurch werden auch grundlegende Informationen gesammelt, die sich auf die Zonierung des erweiterten Schutzgebiets auswirken.

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Takhi, Ziegen und Mode

In der Great Gobi B teilen sich traditionelle Nomaden und Urwildpferde (Takhi) den Lebensraum. Die ITG und Verantwortliche des Schutzgebiets sind bestrebt, den Nomaden rund um das Schutzgebiet in ihrer traditionellen Lebensform ein Auskommen zu ermöglichen, damit diese von der Erhaltung der Natur auch wirtschaftlich profitieren können. Das Modelabel EDELZiEGE und die ITG bündeln ihr Engagement und Know-how. Durch eine direkte Abnahme der Rohwolle soll die Einkommenssicherheit der Nomaden verbessert werden.

Letzte Woche brachte die ITG das Takhi-Projekt auf die Laufstege der Fashion Week in Berlin.

Gemeinsam mit unseren Gästen – mongolischen Botschaft in Berlin, Zoo Berlin, Heinz Sielmann Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, ODKHA Travel, Noble Nomads GmbH u.v.m. -diskutierten wir über nachhaltige Wertschöpfungsketten und wie man Brücken schlägt zwischen Naturschutz, nomadischen Lebensgrundlagen und der Modeindustrie.

Die Designerin Anja Gockel stellte uns freundlicherweise die Plattform im Hotel Adlon Kempinski Berlin zur Verfügung und rundete das Event mit einer privaten Modenschau ab.

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Takhi auf der Fashion Week

Was verbindet Wildpferde und Mode? Dieser Frage werden wir auf der Fashionweek in Berlin mit Vertretern aus Mode und Naturschutz nachgehen.

Ein Anliegen der ITG ist es, dass Menschen in ihrer traditionellen Lebensform ein Auskommen finden und von der Erhaltung der Natur auch wirtschaftlich profitieren können. Deshalb kooperiert die ITG im Bereich Sozio-Ökonomie mit dem Modelabel EDELZiEGE. Unser gemeinsames Ziel ist es, der vorwiegend nomadischen Bevölkerung rund um das Schutzgebiet Great Gobi B eine sichere Lebensgrundlage zu ermöglichen und gleichzeitig das Ökosystem zu schützen.

Warum dies so wichtig ist und wie wir unser Engagement und Know-how bündeln werden, berichten wir beim Fashiontalk am 09. September 2021 von 14 bis 15 Uhr im Adlon Kempinski Hotel in Berlin.

Unser Dank gebührt der Designerin Anja Gockel und Saruul Fischer von EDELZiEGE für die Organisation dieser Veranstaltung.

Anmeldungen sind herzlich willkommen.

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Wassermanagement in der Gobi

Das Forschungsteam der Great Gobi B und die Universität Khovd überwachen gemeinsam Flüsse, Bäche, Quellen und Oasen in der Dsungarischen Gobi, kartieren die Lage von Wasserstellen und bestimmen die Wasserqualität.

Das Hauptziel besteht darin, die Wasserstellen zu identifizieren, die für die Tierwelt und die lokale Bevölkerung wichtig sind. Das Team zäunt die verschmutzten Quellen zum Schutz ein, entwickelt auf der Grundlage von Forschungsergebnissen Wassermanagementstrategien und schult Ranger in Wassermanagementaktivitäten.

Finanziert wird das Projekt von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in der Mongolei, der ITG und dem Management der Great Gobi B.

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Ein Haus für die Gobi

Wir errichten ein neues Zentrum für das Biosphärenreservat. Es verbessert die Infrastrukturanbindung, ermöglicht eine effizientere Verwaltung und bietet attraktivere Arbeitsstellen für Fachpersonal, ein Informationszentrum für Touristen und einen Begegnungsort für Einheimische und Durchreisende. Der Bau des Gebäudes wird großzügigerweise durch die deutsche KfW Entwicklungsbank finanziert. Erfahren Sie mehr über das neue Gebäude in der aktuellen Sonderausgabe der Takhi-Post.

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Happy Naadam!

Naadam ist ein nationales Festival in der Mongolei, das sich auf drei traditionelle Spiele konzentriert: Ringen, Bogenschießen und Pferderennen.

Feiern bringen Menschen zusammen, aber 2021 ist alles anders. Die mongolische Regierung hat beschlossen, die diesjährigen Feierlichkeiten aufgrund der COVID-19-Pandemie abzusagen. Das Team der ITG hofft, nächstes Jahr mit mongolischen Freunden und Kollegen feiern zu können!

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Neue Takhi Post

Wir feiern die Geburt des 300. Takhi im Schutzgebiet Great Gobi B. Erfahren Sie wie sich das engagierte Ranger-Team gemeinsam mit lokalen Hirten für den Schutz des Ökosystems einsetzt. Im Artenporträt wird eine erst 2018 beschriebene botanische Sensation vorgestellt.

Takhi-Post, Mai 2021