Reise zu den Wildpferden

Gemeinsam mit dem Reiseveranstalter Odkha Travel wird diesen Sommer eine Reise zu den Wildpferden in die Mongolei ermöglicht.

Erleben Sie die Wildpferde hautnah und tauchen Sie ein in den nomadischen Alltag der lokalen Viehhirten.

Unser Ziel ist es, einen nachhaltigen Tourismus in dem noch weitgehend unberührten Teil der mongolischen Gobi zu etablieren. Mit einem Teil der Einnahmen durch die Reise werden sozio-ökonomische Aktivitäten rund um das Schutzgebiet der Great Gobi B unterstützt.

Lesung im Wildpark Bruderhaus

Letztes Wochenende lud die ITG zu einer Lesung des Autors Stefan Schomann in den Wildpark Bruderhaus in Winterthur ein.

Bei diesem Anlass wurden die Przewalskipferde im Wildpark besucht, und dank des Leiters Thomas Rothlin und der Präsidentin des Wildparkvereins Bruderhaus, Ruth Werren, erfuhren die BesucherInnen zahlreiche spannende Informationen über das Verhalten der Tiere und den Wildpark allgemein.

Derzeit leben acht Przewalskistuten im Wildpark Bruderhaus und seit 1997 konnten bereits acht Tiere aus dem Wildpark in die mongolischen Steppen reisen.

Im Anschluss an die Parkführung führte Stefan Schomann die BesucherInnen auf die Spuren der Wildpferde.

Die Lesung fand im neuen Bauwerk Fauna/Natur- und Tierschutzkompetenzzentrum der Kompanima/Haldimann-Stiftung statt. Für das leibliche Wohl sorgte das Restaurant Bruderhaus mit einem Apéro, bei dem sich die BesucherInnen über ihre Begeisterung für die Wildpferde austauschten.

Happy Lunar New Year!

In der Mongolei ist die erste Feierlichkeit des Jahres das Lunaneujahr, Tsagaan Sar, das „weißer Mond“ bedeutet.

Book Cover Stefan Schomann

Einladung zur Lesung

Kommen Sie zur Lesung „Auf der Suche nach den wilden Pferden“ mit dem Autor Stefan Schomann am Sonntag, 30. Januar 2022, im Kompanima Natur- und Tierschutzzentrum in Winterthur, Schweiz!

Das Programm sowie die Anmelderegularien finden Sie hier.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

ITG Workshop 2022

Jedes Jahr organisiert die ITG einen Workshop, bei dem die Projektpartner für 3 Tage zusammenkommen. Ein enthusiastisches Team aus der Mongolei, der Schweiz, der Tschechischen Republik, Norwegen und Deutschland teilt Projekt- und Studienergebnisse, diskutiert laufende Aktivitäten und tauscht neue Ideen und Wege für die Zukunft aus. In diesem Jahr waren die Vorträge und Diskussionen auch mitten in einer Pandemie voll von Engagement, Hoffnung und spannenden Zukunftsaussichten. Wie ein Schirm spannen sich die ikonischen Takhi über die gesamte „ITG-Familie“. Jede einzelne Person in unserem Team setzt ihre Energie für den Erhalt der Wildpferde und ihres Ökosystems ein. In vielfältigen Projekten engagiert sich unser Team mit dem Takhi als Leittier für den Schutz von Fauna, Flora und Menschen.

Neue Takhi Post

Die Wüste lebt! Erfahren Sie wie durch die „Schirmart“ Takhi auch spektakuläre 410 andere Arten in ihren Lebensraum geschützt werden. Lesen Sie über die mongolische Sattelschrecke, ein uraltes Relikt mit sehr ursprünglicher, aber doch hochentwickelter Morphologie.

Takhi Post, Dezember 2021

Konferenz der Initiative „Great Gobi 6“ (GG6)

Diese Initiative zielt darauf ab, die Tiere der Wüste Gobi zu schützen, die Symbole für gesunde Gobi-Ökosysteme. Die GG6-Initiative konzentriert sich auf die folgenden Wildtierarten: Wildkamele, Gobibär, Takhi oder Wildpferd, Khulan oder Wildesel, Saiga-Antilope und Kropfgazelle.

Vom 3. bis 5. November 2021 fand die 5. Konferenz der GG6-Initiative mit Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftlern statt. Während der Konferenz diskutierten die Teilnehmer Fragen der Wasserversorgung für die sechs Gobi-Wildtierarten und die Umsetzung wildtierfreundlicher Infrastrukturstandards.

G. Yondon, eine Wissenschaftlerin der International Takhi Group, und G. Dovchindorj und O. Khurelbaatar, Spezialisten der Great Gobi B SPA Administration, stellten den Teilnehmern ihre Arbeit zum Wildtierschutz vor und tauschten während der Veranstaltung Erfahrungen mit den anderen Teilnehmern aus.

Book Cover Stefan Schomann

Ein Königreich für ein Pferd

Ein Buch über die letzten echten Wildpferde.

Als Stefan Schomann im Tierpark Hellabrunn dem clownesken Blick eines ockerfarbenen Pferds mit Bürstenmähne für immer verfällt, wie soll er da begreifen, eine ausgestorbene Art zu betrachten? In „Auf der Suche nach den wilden Pferden“ erzählt Schomann die bewegte und bewegende Geschichte der Urwildpferde.

Schon vor Jahrzehntausenden inspirierte das Pferd die Menschen zu künstlerischen Schöpfungen. Seine späte Zähmung revolutionierte dann Transport, Handel und Kriegsführung. Für die Wildpferde aber bedeutete sie den Anfang ihres Endes. Der Autor folgt ihren Spuren quer durch die Geschichte und tief hinein in ferne Landschaften. Der Bogen reicht vom Isartal bis in die Gobi und von Lascaux bis Tschernobyl. Herausgekommen ist ein erregendes Buch, das leidenschaftlicher und informierter nicht geschrieben sein könnte.

Das Schicksal der Przewalskipferde zeigt, wie der Mensch die Schöpfung oft genug zugrunde richtet, wie er ihr aber auch Rettung bringen und Zukunft schenken kann. Ihr Überleben gilt heute weltweit als Paradebeispiel für den Artenschutz. Worin aber besteht der Wert einer Art? Macht es einen Unterschied, ob sie fortlebt oder ausstirbt? Ja, resümiert der Autor, es macht einen himmelweiten Unterschied: „Jede Tierart, die verschwindet, hinterlässt eine ungeheure Öde. Gegen diese Ödnis habe ich angeschrieben.“

Stefan Schomann: Auf der Suche nach den wilden Pferden. Galiani Verlag, 460 Seiten, mit Fotos, 25 Euro. Auch als eBook verfügbar.

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„Kinder im Gobi Schutzgebiet“

Lesen Sie die Geschichte über drei Bürder, die im Sommer im Schutzgebiet Great Gobi B etwas über Reptilien und Schlangen lernten. Geschrieben wurde die Geschichte von Yondon G. und Dovchindorj G., die bei einem Wettbewerb der Hanns Seidel Stiftung Mongolei unter dem Motto „Umweltschutz ist jedermanns Verpflichtung“ den dritten Preis gewannen.