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Wer kommt zu Besuch?

Um die Artenvielfalt des GGB SPA zu untersuchen, wurden derzeit 40 solarbetriebene Wildkameras an 20 Wasserstellen im gesamten Schutzgebiet installiert. Diese wichtigen Orte ziehen sowohl Wildtiere als auch Nutztiere an und bieten seltene Einblicke in ihr Verhalten und ihre Interaktionen. Welche Arten kommen ans Wasser? Teilen sich Wildtiere und Nutztiere das Wasser? Beeinflusst die menschliche Präsenz die Tiere? Unser Kamerafallenprojekt soll Antworten auf diese Fragen geben!

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Der ITG Präsident besuchte die Great Gobi B SPA

Gemeinsam mit dem Direktor des Schutzgebietes, Herrn Altansukh N., unternahm Reinhard Schnidrig mehrere Feldbesuche zur Beobachtung von Takhi-, Khulan- und Kropfgazellen. Gemeinsame Projekte wurden besprochen und die Weichen für die Zusammenarbeit in den kommenden Monaten gestellt.

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50 Jahre Great Gobi

Das streng geschützte Gebiet Great Gobi feiert 50-jähriges Jubiläum.
Die ITG ist stolz, mit ihrer Arbeit zum Schutz dieser wunderschönen Gegend beitragen zu können.

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Wohin ziehen die Gazellen?

Die mongolische Gobi beherbergt vermutlich die größte Population von Kropfgazellen. Über ihre Bewegungsstrategien ist jedoch wenig bekannt – sind sie wandernd, nomadisch, gebietsansässig oder weisen sie eine Mischung daraus auf? Ein Forschungsteam fing im September 2024 einige Gazellen im Schutzgebiet der Great Gobi B ein, um sie mit solarbetriebenen GPS-Satellitenhalsbändern auszustatten. Lesen Sie die Geschichte und erfahren Sie die ersten Ergebnisse dieser Studie.
Die Finanzierung und Unterstützung für dieses Projekt erfolgten durch das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien, das Department für Forstwirtschaft und Wildtiermanagement der Universität Inland Norway, die International Takhi Group, den Tiergarten Nürnberg und das Schutzgebiet Great Gobi B.

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Die ITG engagiert sich neu auch für die Wiederansiedlung der Wildpferde in der Steppe Kasachstans

Wildpferde und Wildesel sollen zusammen mit Saiga-Antilopen wiederum die goldige Steppe Kasachstans, die Altyn Dala, besiedeln. Die ITG teilt diese Zielsetzung und engagiert sich deshalb neu neben dem Schutz der Wildpferde (Takhi) in der Mongolei auch in der Altyn Dala Naturschutzinitiative (ADCI). Dieses groß angelegte, langfristige Projekt will voll funktionsfähige Ökosysteme mit ihrer ursprünglichen Fauna in den Graslandschaften Kasachstans wiederherstellen, auf einer Fläche von rund 700.000 km². Die ADCI ist ein von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) mitbegründetes Gemeinschaftsprojekt und wird von der Association for the Conservation of Biodiversity of Kazakhstan (ACBK) geleitet.  Die letzten zwei Jahre wurde allerdings das Camp für die Wiederansiedlung der Takhi) und Wildesel (Kulan) überflutet, wegen der neuerdings auftretenden, sehr raschen Schneeschmelze in wärmeren Frühjahren. Die ITG, mit Unterstützung der Fondation OptisomAs, hilft deshalb mit, ein neues, höher gelegenes Zentrum zu bauen. Der Zoo Prag, ein Mitglied der ITG, hat die Verantwortung für die Transporte der Wildpferde aus europäischen Zoos übernommen.

Praktikum in Kasachstan

In Zusammenarbeit mit der Altyn Dala Conservation Initiative, veröffentlichen wir gerne deren Suche nach Unterstützung für das Verhaltens- und Gesundheitsmonitoring, BCS und Parasitenscreening von Equiden in den Akklimatisationsgehegen von Alibi, einem Wiederansiedlungs-Center in Zentral-Kasachstan. Die Suche richtet sich z.B. an Tiermedizin-Studierende oder Pferde-erfahrene und abenteuerbereite Menschen. 
Bild: Frankfurt zoological society

 

GV „Freunde des Wildpferdes“

Im Mai trafen sich die „Freunde des Wildpferdes“ zu ihrer Jahresversammlung im Naturmuseum Olten in der Schweiz. Nach einer Führung durch die Ausstellung „Tick-Tack, der Countdown des Lebens“ eröffnete Christian Stauffer, Präsident der „Freunde des Wildpferdes“, die Versammlung.
Das Hauptziel des Vereins ist die Unterstützung der Internationalen Takhi-Gruppe – daher gilt allen Mitgliedern ein herzliches Dankeschön für ihre kontinuierliche Unterstützung. Christian Stauffer dankte insbesondere der Jean-Pierre und Sonja Siegfried Stiftung, deren Stiftungsräte Andreas und Sascha Siegfried an der Versammlung teilnahmen. Weiter informierte er über die Takhi-Population, die Gazellenforschung in der Gobi B, das zukünftige Verwaltungszentrum in Altai of Khovd und die sozioökonomischen Projekte. Er hob die Nominierung der Gobi-Region in der Mongolei zum UNESCO-Welterbe hervor und äußerte die Hoffnung, dass dieser besondere Schutz des Gebiets gelingen möge.
Rebekka Blumer erläuterte den finanziellen Jahresabschluss und wies darauf hin, dass die Mitglieds- und Spendenbeiträge im Vergleich zum Vorjahr erfreulicherweise gestiegen seien.
Weitere Informationen finden Sie im Protokoll.

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3. Internationale Wildequiden-Konferenz in Kenia

Von sieben Wildequiden-Arten gelten deren vier in freier Wildbahn als „gefährdet“, so auch das Mongolische Urwildpferd. Um in den Bereichen Wissenschaft und Artenförderung Wissen und Erfahrungen auszutauschen sowie Strategien für eine bessere Zukunft aller wildlebenden Equiden zu entwickeln, haben sich rund 100 engagierte Experten aus über 20 Ländern anfangs April 2025 in Kenya zu einer einwöchigen Konferenz getroffen. Dabei wurden auch die Wildpferde-Wiederansiedlungsprojekte in der Mongolei, in China und Kasachstan diskutiert. Die ITG war durch ihren Präsidenten Reinhard Schnidrig, die Tierärztin Angela Becsek und eine Delegation vom Zoo Prag vertreten. Die Zusammenfassungen der Vorträge und Posters können hier nachgelesen werden.

Neue Takhi Post

Mitten im Herzen Asiens liegt ein Naturwunder von unglaublicher Schönheit und Weite – die Grosse Gobi. Eine Landschaft, so groß wie anderthalbmal die Schweiz, rau und doch zerbrechlich. Hier leben die letzten Wildkamele dieser Erde, die seltenen Gobibären und die zurückgekehrten Przewalski-Pferde – Takhi, einst ausgestorben, nun Hoffnungsträger.

Diese einzigartige Landschaft verdankt ihr Überleben einem mutigen Entschluss aus dem Jahr 1975, als die Mongolei ihre Gobi unter strengen Schutz stellte. Ein Akt visionärer Weitsicht. Doch es droht Gefahr: Eine geplante Straße durch das Herz der Gobi A könnte das Aus für ihre letzten großen Bewohner bedeuten.

Lesen Sie mehr dazu in unserer neusten Takhi Post.

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50 Jahre Great Gobi B SPA

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des streng geschützten Gebiets Great Gobi B fand am 4. April 2025 eine erfolgreiche wissenschaftliche Konferenz statt. Forscher und Forscherinnen präsentierten eine breite Palette faszinierender Studien zu lokaler Fauna, Flora, Oasen, experimentellen Bemühungen zur Wiederherstellung natürlicher Lebensräume und Wasserinsekten.

Zu den Präsentationen gehörte auch eine Studie über Przewalskipferde in der Great Gobi B SPA, die vom ehemaligen Direktor Ganbaatar und der Biologin Ankhzaya (ITG) vorgetragen wurde.

Eröffnet wurde die Konferenz von Herrn D. Battsogt, Direktor für die Umsetzung der Politik für Schutzgebiete am MECC, sowie von GGA SPA-Direktor Ch. Bayarbat und GGB SPA-Direktor N. Altansukh, die einleitende Bemerkungen hielten. Ein Dank geht an Professor Samiyaa für die Organisation dieser Konferenz sowie den Mitarbeitern der Schutzgebietsverwaltung, den Forschern der Mongolischen Akademie der Wissenschaften, den Vertretern von NGOs sowie den Universitätsdozenten und Forschenden, die an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.