Einladung zur Lesung

Kommen Sie zur Lesung „Auf der Suche nach den wilden Pferden“ mit dem Autor Stefan Schomann am Sonntag, 30. Januar 2022, im Kompanima Natur- und Tierschutzzentrum in Winterthur, Schweiz!

Das Programm sowie die Anmelderegularien finden Sie hier.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

ITG Workshop 2022

Jedes Jahr organisiert die ITG einen Workshop, bei dem die Projektpartner für 3 Tage zusammenkommen. Ein enthusiastisches Team aus der Mongolei, der Schweiz, der Tschechischen Republik, Norwegen und Deutschland teilt Projekt- und Studienergebnisse, diskutiert laufende Aktivitäten und tauscht neue Ideen und Wege für die Zukunft aus. In diesem Jahr waren die Vorträge und Diskussionen auch mitten in einer Pandemie voll von Engagement, Hoffnung und spannenden Zukunftsaussichten. Wie ein Schirm spannen sich die ikonischen Takhi über die gesamte „ITG-Familie“. Jede einzelne Person in unserem Team setzt ihre Energie für den Erhalt der Wildpferde und ihres Ökosystems ein. In vielfältigen Projekten engagiert sich unser Team mit dem Takhi als Leittier für den Schutz von Fauna, Flora und Menschen.

Neue Takhi Post

Die Wüste lebt! Erfahren Sie wie durch die „Schirmart“ Takhi auch spektakuläre 410 andere Arten in ihren Lebensraum geschützt werden. Lesen Sie über die mongolische Sattelschrecke, ein uraltes Relikt mit sehr ursprünglicher, aber doch hochentwickelter Morphologie.

Takhi Post, Dezember 2021

Konferenz der Initiative „Great Gobi 6“ (GG6)

Diese Initiative zielt darauf ab, die Tiere der Wüste Gobi zu schützen, die Symbole für gesunde Gobi-Ökosysteme. Die GG6-Initiative konzentriert sich auf die folgenden Wildtierarten: Wildkamele, Gobibär, Takhi oder Wildpferd, Khulan oder Wildesel, Saiga-Antilope und Kropfgazelle.

Vom 3. bis 5. November 2021 fand die 5. Konferenz der GG6-Initiative mit Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftlern statt. Während der Konferenz diskutierten die Teilnehmer Fragen der Wasserversorgung für die sechs Gobi-Wildtierarten und die Umsetzung wildtierfreundlicher Infrastrukturstandards.

G. Yondon, eine Wissenschaftlerin der International Takhi Group, und G. Dovchindorj und O. Khurelbaatar, Spezialisten der Great Gobi B SPA Administration, stellten den Teilnehmern ihre Arbeit zum Wildtierschutz vor und tauschten während der Veranstaltung Erfahrungen mit den anderen Teilnehmern aus.

Ein Königreich für ein Pferd

Ein Buch über die letzten echten Wildpferde.

Als Stefan Schomann im Tierpark Hellabrunn dem clownesken Blick eines ockerfarbenen Pferds mit Bürstenmähne für immer verfällt, wie soll er da begreifen, eine ausgestorbene Art zu betrachten? In „Auf der Suche nach den wilden Pferden“ erzählt Schomann die bewegte und bewegende Geschichte der Urwildpferde.

Schon vor Jahrzehntausenden inspirierte das Pferd die Menschen zu künstlerischen Schöpfungen. Seine späte Zähmung revolutionierte dann Transport, Handel und Kriegsführung. Für die Wildpferde aber bedeutete sie den Anfang ihres Endes. Der Autor folgt ihren Spuren quer durch die Geschichte und tief hinein in ferne Landschaften. Der Bogen reicht vom Isartal bis in die Gobi und von Lascaux bis Tschernobyl. Herausgekommen ist ein erregendes Buch, das leidenschaftlicher und informierter nicht geschrieben sein könnte.

Das Schicksal der Przewalskipferde zeigt, wie der Mensch die Schöpfung oft genug zugrunde richtet, wie er ihr aber auch Rettung bringen und Zukunft schenken kann. Ihr Überleben gilt heute weltweit als Paradebeispiel für den Artenschutz. Worin aber besteht der Wert einer Art? Macht es einen Unterschied, ob sie fortlebt oder ausstirbt? Ja, resümiert der Autor, es macht einen himmelweiten Unterschied: „Jede Tierart, die verschwindet, hinterlässt eine ungeheure Öde. Gegen diese Ödnis habe ich angeschrieben.“

Stefan Schomann: Auf der Suche nach den wilden Pferden. Galiani Verlag, 460 Seiten, mit Fotos, 25 Euro. Auch als eBook verfügbar.

„Kinder im Gobi Schutzgebiet“

Lesen Sie die Geschichte über drei Bürder, die im Sommer im Schutzgebiet Great Gobi B etwas über Reptilien und Schlangen lernten. Geschrieben wurde die Geschichte von Yondon G. und Dovchindorj G., die bei einem Wettbewerb der Hanns Seidel Stiftung Mongolei unter dem Motto „Umweltschutz ist jedermanns Verpflichtung“ den dritten Preis gewannen.

Reptilien in der Gobi B

Jede Art hat eine Rolle in ihrem Ökosystem und trägt zur Gesunderhaltung des Ökosystems bei:

Vor kurzem wurden Reptilienarten der Dzungarischen Gobi im Great Gobi B SPA untersucht.

Das Forschungsteam konzentrierte sich auf die Vielfalt der Reptilien, die Verbreitung und den Standort der Arten.

Am Ende dieser Studie werden alle Reptilienarten registriert und ihr Erhaltungszustand definiert. Dadurch werden auch grundlegende Informationen gesammelt, die sich auf die Zonierung des erweiterten Schutzgebiets auswirken.

Takhi, Ziegen und Mode

In der Great Gobi B teilen sich traditionelle Nomaden und Urwildpferde (Takhi) den Lebensraum. Die ITG und Verantwortliche des Schutzgebiets sind bestrebt, den Nomaden rund um das Schutzgebiet in ihrer traditionellen Lebensform ein Auskommen zu ermöglichen, damit diese von der Erhaltung der Natur auch wirtschaftlich profitieren können. Das Modelabel EDELZiEGE und die ITG bündeln ihr Engagement und Know-how. Durch eine direkte Abnahme der Rohwolle soll die Einkommenssicherheit der Nomaden verbessert werden.

Letzte Woche brachte die ITG das Takhi-Projekt auf die Laufstege der Fashion Week in Berlin.

Gemeinsam mit unseren Gästen – mongolischen Botschaft in Berlin, Zoo Berlin, Heinz Sielmann Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, ODKHA Travel, Noble Nomads GmbH u.v.m. -diskutierten wir über nachhaltige Wertschöpfungsketten und wie man Brücken schlägt zwischen Naturschutz, nomadischen Lebensgrundlagen und der Modeindustrie.

Die Designerin Anja Gockel stellte uns freundlicherweise die Plattform im Hotel Adlon Kempinski Berlin zur Verfügung und rundete das Event mit einer privaten Modenschau ab.

Takhi auf der Fashion Week

Was verbindet Wildpferde und Mode? Dieser Frage werden wir auf der Fashionweek in Berlin mit Vertretern aus Mode und Naturschutz nachgehen.

Ein Anliegen der ITG ist es, dass Menschen in ihrer traditionellen Lebensform ein Auskommen finden und von der Erhaltung der Natur auch wirtschaftlich profitieren können. Deshalb kooperiert die ITG im Bereich Sozio-Ökonomie mit dem Modelabel EDELZiEGE. Unser gemeinsames Ziel ist es, der vorwiegend nomadischen Bevölkerung rund um das Schutzgebiet Great Gobi B eine sichere Lebensgrundlage zu ermöglichen und gleichzeitig das Ökosystem zu schützen.

Warum dies so wichtig ist und wie wir unser Engagement und Know-how bündeln werden, berichten wir beim Fashiontalk am 09. September 2021 von 14 bis 15 Uhr im Adlon Kempinski Hotel in Berlin.

Unser Dank gebührt der Designerin Anja Gockel und Saruul Fischer von EDELZiEGE für die Organisation dieser Veranstaltung.

Anmeldungen sind herzlich willkommen.