Takhi, Ziegen und Mode

In der Great Gobi B teilen sich traditionelle Nomaden und Urwildpferde (Takhi) den Lebensraum. Die ITG und Verantwortliche des Schutzgebiets sind bestrebt, den Nomaden rund um das Schutzgebiet in ihrer traditionellen Lebensform ein Auskommen zu ermöglichen, damit diese von der Erhaltung der Natur auch wirtschaftlich profitieren können. Das Modelabel EDELZiEGE und die ITG bündeln ihr Engagement und Know-how. Durch eine direkte Abnahme der Rohwolle soll die Einkommenssicherheit der Nomaden verbessert werden.

Letzte Woche brachte die ITG das Takhi-Projekt auf die Laufstege der Fashion Week in Berlin.

Gemeinsam mit unseren Gästen – mongolischen Botschaft in Berlin, Zoo Berlin, Heinz Sielmann Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, ODKHA Travel, Noble Nomads GmbH u.v.m. -diskutierten wir über nachhaltige Wertschöpfungsketten und wie man Brücken schlägt zwischen Naturschutz, nomadischen Lebensgrundlagen und der Modeindustrie.

Die Designerin Anja Gockel stellte uns freundlicherweise die Plattform im Hotel Adlon Kempinski Berlin zur Verfügung und rundete das Event mit einer privaten Modenschau ab.

Takhi auf der Fashion Week

Was verbindet Wildpferde und Mode? Dieser Frage werden wir auf der Fashionweek in Berlin mit Vertretern aus Mode und Naturschutz nachgehen.

Ein Anliegen der ITG ist es, dass Menschen in ihrer traditionellen Lebensform ein Auskommen finden und von der Erhaltung der Natur auch wirtschaftlich profitieren können. Deshalb kooperiert die ITG im Bereich Sozio-Ökonomie mit dem Modelabel EDELZiEGE. Unser gemeinsames Ziel ist es, der vorwiegend nomadischen Bevölkerung rund um das Schutzgebiet Great Gobi B eine sichere Lebensgrundlage zu ermöglichen und gleichzeitig das Ökosystem zu schützen.

Warum dies so wichtig ist und wie wir unser Engagement und Know-how bündeln werden, berichten wir beim Fashiontalk am 09. September 2021 von 14 bis 15 Uhr im Adlon Kempinski Hotel in Berlin.

Unser Dank gebührt der Designerin Anja Gockel und Saruul Fischer von EDELZiEGE für die Organisation dieser Veranstaltung.

Anmeldungen sind herzlich willkommen.

Wassermanagement in der Gobi

Das Forschungsteam der Great Gobi B und die Universität Khovd überwachen gemeinsam Flüsse, Bäche, Quellen und Oasen in der Dsungarischen Gobi, kartieren die Lage von Wasserstellen und bestimmen die Wasserqualität.

Das Hauptziel besteht darin, die Wasserstellen zu identifizieren, die für die Tierwelt und die lokale Bevölkerung wichtig sind. Das Team zäunt die verschmutzten Quellen zum Schutz ein, entwickelt auf der Grundlage von Forschungsergebnissen Wassermanagementstrategien und schult Ranger in Wassermanagementaktivitäten.

Finanziert wird das Projekt von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in der Mongolei, der ITG und dem Management der Great Gobi B.

Ein Haus für die Gobi

Wir errichten ein neues Zentrum für das Biosphärenreservat. Es verbessert die Infrastrukturanbindung, ermöglicht eine effizientere Verwaltung und bietet attraktivere Arbeitsstellen für Fachpersonal, ein Informationszentrum für Touristen und einen Begegnungsort für Einheimische und Durchreisende. Der Bau des Gebäudes wird großzügigerweise durch die deutsche KfW Entwicklungsbank finanziert. Erfahren Sie mehr über das neue Gebäude in der aktuellen Sonderausgabe der Takhi-Post.

Happy Naadam!

Naadam ist ein nationales Festival in der Mongolei, das sich auf drei traditionelle Spiele konzentriert: Ringen, Bogenschießen und Pferderennen.

Feiern bringen Menschen zusammen, aber 2021 ist alles anders. Die mongolische Regierung hat beschlossen, die diesjährigen Feierlichkeiten aufgrund der COVID-19-Pandemie abzusagen. Das Team der ITG hofft, nächstes Jahr mit mongolischen Freunden und Kollegen feiern zu können!

Neue Takhi Post

Wir feiern die Geburt des 300. Takhi im Schutzgebiet Great Gobi B. Erfahren Sie wie sich das engagierte Ranger-Team gemeinsam mit lokalen Hirten für den Schutz des Ökosystems einsetzt. Im Artenporträt wird eine erst 2018 beschriebene botanische Sensation vorgestellt.

Takhi-Post, Mai 2021

Frühes Fohlen 2021

Das erste Fohlen im Jahr ist für die Ranger in der Great Gobi B immer etwas Besonderes. In diesem Jahr war es noch etwas spezieller. Zum ersten Mal seit Beginn der Takhi-Wiederansiedlung kam das erste Fohlen des Jahres bereits im März im Ajna-Harem zur Welt und auch die Mutter des Fohlens war 2006 das erste Fohlen des Jahres.

GV der Freunde des Wildpferdes

Sonntag, 27. Juni 2021 um 13 Uhr im Wildnispark Zürich, Langenberg.

Die GV wird als Gemeinschaftsanlass mit den Freunden der Jean-Pierre und Sonja Siegfried Stiftung durchgeführt.
„Der Wildnispark Langenberg, Startpunkt verschiedener Wiederansiedlungsprojekte“

Im Anschluss an die GV findet eine Führung durch den Wildnispark Langenberg zum Thema „Wiederansiedlung bedrohter Tierarten“ statt.
Karin Hindenlang, (Geschäftsführerin Stiftung Wildnispark Zürich), Christian Stauffer (Präsident Freunde des Wildpferdes) und Reinhard Schnidrig (Präsident ITG) werden uns interessante Einblicke in dieses Thema geben.
Den Anlass runden wir mit einem Apéro im Restaurant Langenberg und einem Kurzvortrag der Diplombiologin Lena Michler über ihre Doktorarbeit „Koexistenz von Nomaden und Wildtieren im Schutzgebiet GGB“ ab. Die Veranstaltung endet um ca. 17 Uhr.

Neue Takhi-Post

2020 ist ein spezielles Jahr, deshalb gibt es heuer auch eine 3. Ausgabe der Takhi-Post. Lernen Sie das Ökosystem der Great Gobi B SPA kennen und erfahren Sie, wie die lokalen Nomaden in dieser Gegend leben. Im Artenporträt wird der Schneeleopard vorgestellt, den man mit viel Geduld im Schutzgebiet zu Gesicht bekommen kann.
Takhi-Post, Dezember 2020

Neue Grenzpfähle und Informationstafeln

Nachdem das mongolische Parlament 2019 der Vergrösserung des Schutzgebietes Great Gobi B auf fast die doppelte Grösse zugestimmt hatte, haben die Ranger des Nationalparks in diesem Jahr 100 neue Grenzpfähle und 29 neue Informationstafeln aufgestellt.
Diese Aktion wurde finanziell durch die Jean-Pierre und Sonja Siegfried Stiftung ermöglicht. Die Tafeln enthalten Informationen zum Gebiet und erinnern die lokalen Nomaden und die Touristen daran, das Ecosystem und die vielfältigen Habitate zu schützen. Dieser Schutz trägt auch zu einer nachhaltigen Entwicklung der Takhi-Population bei.