Eine Zukunft
für das Urwildpferd

Nach Jahrhunderten der Verfolgung starben etwa 1970 die letzten freilebenden Urwildpferde aus. Ab 1992 wurden sie wieder in der Gobi angesiedelt. Noch sind die Bestände klein und fragil.

Helfen Sie mit, das Urwildpferd zu retten!

320 Takhi in der Gobi B SPA

Mitte Oktober zählten die Ranger in der Gobi B SPA 320 Takhi, aufgeteilt in 23 Harems und 3-5 Junggesellengruppen. Im

Takhi Post Sommerausgabe

Auch in den aussergewöhnlichen Zeiten der Corona-Pandemie geht das Engagement der ITG weiter, auch wenn gewisse Forschungsarbeiten abgesagt werden mussten.

Das Takhi

Das Urwildpferd gehörte einst zur Fauna der mongolischen Steppe.  Durch Bejagung und Weidekonkurrenz wurden die Bestände derart reduziert, dass die Art nach 1970 als in freier Wildbahn ausgestorben galt. Seit ihrer Wiederansiedlung ab 1992 leben Takhi wieder in der Hochebene der Great Gobi B, ihrem letzten Rückzugsort in den 1960ern.

Geniessen Sie den Takhi-Song von Khurd

Biosphäre Gobi

Die Great Gobi B wurde bereits 1972 als Biosphärenreservat und seit 1975 als striktes Schutzgebiet ausgewiesen. 2019 wurde seine Fläche mit Beschluss des nationalen Parlaments auf rund 18’000 km2 verdoppelt. Diese Erweiterung ist auch ein Erfolg des Takhi-Programmes und der ITG.

Menschen

In der Great Gobi B leben seit Menschengedenken Nomaden. Ihre Lebensweise ist grundsätzlich nachhaltig und verträgt sich mit dem Ökosystem. Heute tragen sie die Idee und Ziele des Schutzgebiets mit. Die ITG ist bestrebt, den Wissensaustausch voranzutreiben und mithilfe sozioökonomischer Projekte alternative, ressourcenschonende Einkommen zu ermöglichen.

Warum es die ITG braucht

Seit ihrer Gründung 1999 koordiniert die ITG – basierend auf einem exklusiven Vertrag mit der mongolischen Regierung – die Wiederansiedlung der Takhi in der Great Gobi. Ihre Strategie umfasst heute zusätzlich auch den Schutz und die grossräumige Vernetzung der Steppen-Ökosysteme.