
Wiederansiedlung von zwei Wildequiden-Arten in der Goldenen Steppe Kasachstans
Einst ausgerottet, aber nun kehren sie heim in die Steppen Zentralasiens, Wildpferde und Wildesel. Neben der Mongolei und China soll
Helfen Sie mit, das Urwildpferd zu retten!

Einst ausgerottet, aber nun kehren sie heim in die Steppen Zentralasiens, Wildpferde und Wildesel. Neben der Mongolei und China soll

Die ITG war stolz darauf, an der COP17 in der Mongolei teilnehmen zu können und zu wichtigen Diskussionen über Biodiversität,

Unterstützung der Ranger beim Schutz der letzten Wildpferde der Mongolei Das Ranger-Team in Takhin Tal überwacht täglich die Takhi (Przewalski-Pferde),
Das Urwildpferd (Equus ferus ssp. Przewalskii / Przewalskipferd) gehörte einst zur Fauna der mongolischen Steppe. Durch Bejagung und Weidekonkurrenz wurden die Bestände derart reduziert, dass die Art nach 1970 als in freier Wildbahn ausgestorben galt. Seit ihrer Wiederansiedlung ab 1992 leben Takhi wieder in der Hochebene der Great Gobi B, ihrem letzten Rückzugsort in den 1960ern.
Geniessen Sie den Takhi-Song von Khurd
Die Great Gobi B wurde bereits 1972 als Biosphärenreservat und seit 1975 als striktes Schutzgebiet ausgewiesen. 2019 wurde seine Fläche mit Beschluss des nationalen Parlaments auf rund 18’000 km2 verdoppelt. Diese Erweiterung ist auch ein Erfolg des Takhi-Programmes und der ITG.
In der Great Gobi B leben seit Menschengedenken Nomaden. Ihre Lebensweise ist grundsätzlich nachhaltig und verträgt sich mit dem Ökosystem. Heute tragen sie die Idee und Ziele des Schutzgebiets mit. Die ITG ist bestrebt, den Wissensaustausch voranzutreiben und mithilfe sozioökonomischer Projekte alternative, ressourcenschonende Einkommen zu ermöglichen.
Seit ihrer Gründung 1999 koordiniert die l‘International Takhi Group (ITG) – basierend auf einem exklusiven Vertrag mit der mongolischen Regierung – die Wiederansiedlung der Takhi in der Great Gobi. Ihre Strategie umfasst heute zusätzlich auch den Schutz und die grossräumige Vernetzung der Steppen-Ökosysteme.